Sturmtief „Paul“

Am 22.06.2017 hat uns um ca. 14.15 Uhr das Sturmtief „Paul“ mit voller Kraft getroffen. Innerhalb von einer viertel Stunde sind in der gesamten Einheitsgemeinde Bäume entwurzelt wurden, Dächer abgedeckt und viele weitere Schäden zu verzeichnen gewesen. Insbesondere den Naherholungsbereich in Dannigkow, Plötzky-Pretzien sowie Prödel hat es strak getroffen. Es grenzte an ein Wunder, dass es zu keinen schwerwiegenden Verletzten kam. Nach dem Sturm haben insbesondere alle zwölf Ortsfeuerwehren über 1.000 Einsatzstunden geleistet. Viele freiwillige Helfer haben mit angefasst, um Wege und Schadstellen zu beräumen. Die Mitarbeiter der Verwaltung und insbesondere des Bauhofes waren ständig im Einsatz.
Ich möchte mich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken für die gute Zusammenarbeit und gewährte Hilfe. Ebenfalls danke ich für das Verständnis, dass auf Grund von Gefahrensituationen einige Bereiche, wie Friedhöfe oder Parkanlagen gesperrt werden mussten. Wir werden noch einige Zeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Wir gehen derzeit von einem Schaden von mindestens 80.000,00 € aus, der den sehr angespannten Haushalt der Stadt zusätzlich belasten wird.


Sommerfest am Plattensee in Dannigkow

Am Wochenende vom 15.07.2017-16.07.2017 findet am Plattensee in Dannigkow das Sommerfest statt. Mehr Informationen entnehmen Sie dem Veranstaltungsplakat.

NE Sommerfest Plakat


Ersatzneubau der Schäferbrücke über die Ehle in Vogelsang

Als eine der letzten Maßnahmen zur Hochwasserschadensbeseitigung 2013 erfolgt der Ersatzneubau der Schäferbrücke bei Vogelsang. Durch das Hochwasser 2013 wurde diese Brücke so beschädigt, dass ein Ersatzneubau erfolgen muss. Zwischenzeitlich wurden die Aufträge für das 420.000,00 € Projekt vergeben, so dass voraussichtlich am 17.07.2017 mit dem Bau begonnen wird. Die Bauzeit wird ca. 4 Monate betragen. Eine Behelfsbrücke für Radfahrer, Fußgänger und Land- und Forstwirtschaft wird für die Bauzeit errichtet. Bei Hochwasser wird diese entfernt, sodass ein Umfahren bzw. Umgehen der Baustelle nicht mehr möglich ist. Diese Maßnahme wird zu 100% aus dem Hochwasserschadensbeseitigungsfond gefördert.


Pressemitteilung Grünschnittsammelplätze

Die Grünschnittsammelplätze in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern (Magdeburger Straße in Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz und Loburger Weg in Leitzkau) sind noch bis zum Sonntag, dem 09. Juli 2017, täglich ab 9.00 Uhr geöffnet.

Ab Montag, dem 10. Juli 2017, gelten die regulären Öffnungszeiten:

Gommern, Magdeburger Straße
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz
Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr und Freitag 13.00 – 16.00 Uhr

Leitzkau, Loburger Weg
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Grünschnitt kann außerhalb der vorgenannten Zeiten auch in der Kleinannahmestelle der Abfallwirtschaftsgesellschaft Jerichower Land mbH, Gewerbegebiet Magdeburger Straße, 39291 Ziepel, abgegeben werden. Zu beachten sind hierbei die geänderten Öffnungszeiten der Kleinannahmestelle in Ziepel:

April - November
Dienstag – Freitag: 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr – 15.00 Uhr


Lärmaktionsplanung des Eisenbahnbundesamtes

Ankündigung zur Öffentlichkeitsbeteiligung ab 30.06.2017 bis 25.08.2017

Gemäß § 47a-f Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) erstellt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Unter der Adresse: www.laermaktionsplanung-schiene.de ist die Informationsplattform des EBA zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar.

Am 30.06.2017 wird im Rahmen dieser Lärmaktionsplanung die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen. Bis 25.08.2017 können alle Bürger Hinweise zur Lärmaktionsplanung des EBA geben.

Der vom EBA hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30.06.2017 an über die oben angegebene Internetadresse heruntergeladen werden.

Fragen können an das EBA unter : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder postalisch unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“:

Eisenbahn-Bundesamt
Heinemannstraße 6
53175 Bonn

oder

unter der Telefonnummer: 0228-98260

gerichtet werden.

Danach wird der Lärmaktionsplan (Teil A) erarbeitet und voraussichtlich zum Jahresbeginn 2018 auf der Seite des Eisenbahn-Bundesamtes veröffentlicht.
Die 2. Öffentlichkeitsbeteiligung soll vom 24.01.2018 bis 07.03.2018 erfolgen.


pdfLärmaktionsplanung des Eisenbahnbundesamtes.pdf (65.6 kB)

Sanierung der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchten in der Einheitsgemeinde Gommern

Das Klimaschutzprojekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Die Stadt Gommern hat auf Basis eines Beleuchtungskonzeptes Fördermittel zur lichttechnischen und energetischen Sanierung der vorhandenen Beleuchtungsanlagen beantragt.

Im Rahmen der Sanierung wurden bestehende Beleuchtungsanlagen in verschiedenen Orten der Einheitsgemeinde durch neue LED- Leuchten saniert. Im Rahmen der Förderung wurden Beleuchtungsanlagen der Orte Bahnhof Büden, Hohenlochau, Kressow, Pöthen und Teile der Orte in Menz und Gommern bearbeitet.

In den Anliegerstraßen der Orte vorhandene Beleuchtungsanlagen (Kabel, Maste und Leuchten) wurden vor ca. 25 Jahren errichtet und sukzessive bei Bedarf ergänzt. Aufgrund des damals hohen Sanierungsbedarfes und knapper öffentlicher Kassen kamen billige Leuchten zum Einsatz. Diese waren überwiegend mit Leuchtmitteln weißer Lichtfarbe bestückt. Aus energetischen und umweltschutztechnischen Gründen ist der Einsatz dieser Quecksilberhochdruckdampflampen (HQL) in der EU verboten. Lampen und Leuchten werden nicht mehr hergestellt. Ausgewählt wurden anhand der in europäischen Beleuchtungsnormen vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken überspannungsgeschützte LED- Leuchten mit 10 Jahren Herstellergarantie. Durch Austausch der vorhandenen gegen LED- Leuchten wurde der Energiebedarf bei mindestens gleicher Beleuchtungsstärke auf (20 bis 25)% gesenkt. Gleichzeitig wurde die Lichtverschmutzung der Umwelt herabgesetzt, weil Licht nicht mehr in den oberen Halbraum (Atmosphäre) abgestrahlt wird.

Technisch überarbeitet, aber nicht gefördert, wurden die Schaltstellen sowie im Rahmen der Instandhaltung, Kabelfehler.


Amtsblatt Nr. 10/2017 erschienen
Aufhebung der Allgemeinverfügung zur Aufstallungsanordnung

Das Amtsblatt des Landkreises Jerichower Land Nr. 10/2017 ist am 05. April 2017 erschienen. Es enthält als Bekanntmachung des Landkreises die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung über die Aufstallung von Geflügel vom 14. November 2016. Alle Informationen hierzu können Sie dem beigefügten Amtsblatt entnehmen.

Das Landesverwaltungsamt verfügte gestern, dass die Anordnung der Stallpflicht auch für die Risikogebiete (EU-Vogelrastgebiete und Pufferzonen) im Ermessen der Landkreise liegt und eigenständig über die Stallpflicht entschieden werden kann. Dementsprechend wurde durch das Veterinäramt des Landkreises Jerichower Land eine Risikobewertung vorgenommen und die Stallpflicht für den gesamten Landkreis aufgehoben.


pdfAmtsblatt Nr. 10-11-17 (314.88 kB)

Teilweise Aufhebung der tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung über die Aufstallungsanordnung von Geflügel

Die Aufstallungsanordnung für Geflügel zur Vermeidung der Einschleppung oder Verschleppung der Geflügelpest durch Wildvögel vom 14. November 2016 wird für das Gebiet des Landkreises Jerichower Land teilweise aufgehoben. Die von der Aufhebung ausgenommenen Gebiete können der beigefügten Kartenübersicht (Anlage 1) beziehungsweise der Tabelle (Anlage 2) entnommen werden. In den ausgewiesenen Risiko- und Restriktionsgebieten gilt weiterhin die Aufstallungspflicht. Die entsprechende Allgemeinverfügung wird morgen im Amtsblatt veröffentlicht.


pdfAnlage1.pdf (1.16 MB)
pdfAnlage2.pdf (274.37 kB)

Städtepartnerschaft aktiv gestalten

Die Partnerschaft auf kommunaler Ebene wird zwischen St.Jean de le Ruelle und Gommern überwiegend durch den Städtepartnerschaftsverein e.V. getragen. Über eine Delegationsreise der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt in die Region Centre - Val de Loire, an der Frau Renate Götzke und Frau Sylvia Camin teilnahmen, wurde nach Möglichkeiten gesucht, die europäische Zusammenarbeit zu intensivieren.

Der französische Staat bietet die Möglichkeit, einem Jugendlichen einen 8-monatigen Aufenthalt in unserer Partnerstadt und gleichzeitig einem Jugendlichen aus der französischen Region den Aufenthalt in Gommern zu ermöglichen. Der Austausch setzt etwas Kenntnis in der jeweiligen Landessprache voraus.

Die Zeit soll sinnvoll genutzt werden, d.h. es werden Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen angeboten, die in naher Zukunft konkretisiert werden. Wer von den Jugendlichen zwischen 18-20 Jahren noch keine Vorstellung hat, was sie/er nach der Schule machen möchte, sollte sich schnellstmöglich im Rathaus beim Bürgermeister Jens Hünerbein mit einer kurzen schriftlichen formlosen Bewerbung melden.

Der Austausch wird finanziell durch die französische Organisation „CENTRAIDER“ unterstützt, d.h. für die Hin - und Rückreise erhält der/die Jugendliche insgesamt 300€, mindestens 470€ im Monat für die Tätigkeiten vor Ort sowie weitere Gelder für Wohnen und Verkostung. Das Quartier wird gestellt, pro Monat werden zwei Urlaubstage angerechnet. Das Projekt beginnt am 01.September 2017 und endet am 30.April 2018, die Ergebnisse entscheiden über den Fortgang eines weiteren Projektes.

Der Städtepartnerschaftsverein e.V. möchte diese Chance den Jugendlichen einräumen und gleichzeitig damit die Partnerschaft verstärken. Wir würden uns freuen, wenn ihr die Bewerbung bis spätestens 30.04.2017 zum Rathaus schickt. Nach einem Auswahlverfahren wird bis zum 15. Mai entschieden, wer das Austauschjahr im September 2017 beginnen kann.


Pressemittelung Öffnung Grünschnittplätze ab März 2017

Die Grünschnittsammelplätze in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern (Magdeburger Straße in Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz und Loburger Weg in Leitzkau) sind ab dem 01. März 2017 wieder zu den nachfolgend aufgeführten Zeiten geöffnet:

Gommern, Magdeburger Straße
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz
Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr und Freitag 13.00 – 16.00 Uhr

Leitzkau, Loburger Weg
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Grünschnitt kann außerhalb der vorgenannten Zeiten auch in der Kleinannahmestelle der Abfallwirtschaftsgesellschaft Jerichower Land mbH, Gewerbegebiet Magdeburger Straße, 39291 Ziepel, abgegeben werden.
Zu beachten sind hierbei, die geänderten Öffnungszeiten der Kleinannahmestelle in Ziepel!

Dezember - März
Dienstag – Freitag: 14.30 Uhr - 17.30 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr - 14.00 Uhr

April - November
Dienstag – Freitag: 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr – 15.00 Uhr


Gommern präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

gommern auf der gruenen woche in berlin tnAm 24.01.2017 durfte sich die Stadt Gommern am Stand des Landkreises Jerichower Land in Begleitung von Vertretern der Stiftung Dome und Schlösser und des Förderkreises Kultur und Denkmalpflege aus Leitzkau präsentieren. Viel Augenmerk zog unsere Gurkenkönigin Bella auf sich. Ebenfalls sind erstmalig unsere Jommeraner Originale Justav & Justine aufgetreten. Vertreter des Stadtfördervereines „Wir für Gommern“ verteilten unsere Gommeraner Gurken. Mit vielen Besuchern konnte ins Gespräch gekommen werden. Hier wurde insbesondere auf unsere Reiseregion aufmerksam gemacht. Sehr viele Reisebroschüren wurden verteilt und die Reaktionen der Besucher waren durchweg positiv. Interessant war zu erfahren, dass bereits auf Grund unserer Werbung auf der IGW in den vergangenen Jahren einige Touristen unser Gommern bereits besuchten.


Mikrozensus 2017 hat begonnen -
rund 12 000 Haushalte werden befragt

Wie groß ist ein durchschnittlicher Haushalt? Wie ist die Situation alleinerziehender Mütter oder Väter? Wie entwickelt sich die Zahl der Erwerbstätigen, welche Rolle spielen dabei Teilzeitbeschäftigung oder befristete Arbeitsverträge?
Antworten auf solche oder andere Fragen gibt der Mikrozensus, die jährliche repräsentative Haushaltsbefragung in Deutschland.

Seit Jahresbeginn 2017 erhalten Haushalte Sachsen-Anhalts Post vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt. Mit diesen Briefen wird der Besuch eines Erhebungsbeauftragten angekündigt. Dieser unterstützt im Auftrag des Statistischen Landesamtes die auch als „kleine Volkszählung“ (Mikrozensus) benannte jährliche Haushaltsbefragung.

Rechtsgrundlage der Erhebung ist das vom Deutschen Bundestag am 07. Dezember 2016 beschlossene Mikrozensusgesetz (BGBl. I S.2826).

Der Mikrozensus wird seit 1957 jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte im gesamten Bundesgebiet durchgeführt. Es handelt sich um eine sog. Flächenstichprobe, das heißt, es werden nach einem statistisch-mathematischem Zufallsverfahren Straßenzüge bzw. Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen „ausgelosten“ Gebäuden wohnen, werden i.d.R. bis zu viermal in fünf aufeinanderfolgenden Jahren befragt. In den Folgejahren wird zur Entlastung der Befragten jeweils ein Viertel der Haushalte durch andere ersetzt.
Es werden Daten über die Bevölkerungsstruktur, die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung sowie über Familien, Haushalte und den Arbeitsmarkt erhoben. Integriert in den Mikrozensus ist die Erhebung über den Arbeitsmarkt für alle Mitgliedstaaten der EU.
Die Informationen sind Grundlage für viele gesetzliche und politische Entscheidungen. Der Mikrozensus ist für viele Sachfragen im Bereich Haushalt und Familie die einzige statistische Informationsquelle.

Die Qualität der zu berechnenden Ergebnisse ist entscheidend von der Einhaltung der repräsentativen Auswahl abhängig, deshalb besteht für alle betreffenden Haushalte und Personen nach § 13 des Mikrozensusgesetzes in Verbindung mit § 15 Bundesstatistikgesetz für den überwiegenden Teil der Fragen Auskunftspflicht. Pflicht ist die vollständige und wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen.

Die vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt geschulten und zuverlässigen Erhebungsbeauftragten kündigen ihren Besuch bei rund 12 000 Haushalten schriftlich an und können sich durch einen amtlichen Ausweis legitimieren. Sie sind zu strikter Verschwiegenheit und Geheimhaltung verpflichtet. Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen nach den gesetzlichen Bestimmungen der Geheimhaltungspflicht und werden weder an Dritte weitergegeben noch veröffentlicht. Sie dienen ausschließlich der Hochrechnung zu Landes- bzw. Regionalergebnissen. Die Auskünfte werden nach Eingang der Unterlagen im Statistischen Landesamt anonymisiert.

Der geringste Zeitaufwand für den ausgewählten Haushalt entsteht, wenn die Fragen gegenüber dem Erhebungsbeauftragten mündlich beantwortet werden.
Der Haushalt kann den Erhebungsbogen auch selbst ausfüllen und direkt an das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt senden oder die Auskünfte telefonisch erteilen.

Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt bittet alle Haushalte, die im Verlaufe des Jahres 2017 ein Schreiben des Amtes in ihren Briefkästen finden, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten und des Statistischen Landesamtes zu unterstützen.


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Grundinstandsetzung der Klusbrücke Wahlitz 2017

Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung einer Zuwendung zur Förderung der regionalen ländlichen entwicklung in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 im Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt (RELE 2014-2020)

klusbruecke wahlitz tnIm Gebiet der Einheitsgemeinde Gommern in der Gemarkung Wahlitz befindet sich die Klusbrücke. Die Klusbrücke ist ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Die Klusbrücke ist das letzte erhaltene Bauwerk eines der ältesten Handelswege von Magdeburg nach Osten verlaufend und heute Bestandteil des Klusdamm-Radweges der von Magdeburg /Pechau nach Gommern/Wahlitz führt. Die Standsicherheit des Bauwerkes ist nicht mehr gegeben, das bedeutet, dass die Verkehrssicherheit, aber auch die Dauerhaftigkeit des Bestehens der Brücke gefährdet ist. Mit der Grundinstandsetzung wird der Erhalt einer denkmalgeschützten Bausubstanz gesichert, aber auch eine sichere Überfahrung/Übergang für Radfahrer/ Wanderer geschaffen. Die Wegverbindung Magdeburg/Pechau – Gommern/Wahlitz, die weiterführend in das Jerichower Land bzw. in die Region Schönebeck führt, kann mit der Brückensanierung aufrecht erhalten werden. Von Gommern aus erreicht man über Dornburg bzw. Pretzien wieder den Elberadweg.

Das Denkmal „Klusbrücke“ ist für die Stadt Gommern und Region Magdeburg ein einmaliges erhaltenswertes verkehrstechnisches Bauwerk (Naturstein-Wölbungsbrücke bestehend aus zwei steinernen Bögen). Als sehenswertes touristisches Ziel ist es in vielen Karten und Portalen erwähnt.

Die Stadt Gommern hat deshalb einen Antrag auf Zuwendung über die RELE-Richtlinie im April 2016 gestellt. Vorrausgegangen war, dass diese Maßnahme als LEADER-Maßnahme von der Mitgliederversammlung der Leadergruppe „Elbe-Saale“ in deren Prioritätenliste aufgenommen wurde.

Das Vorhaben wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum des Landes Sachsen-Anhalt 2014-2020 (EPLR) gemäß der Maßnahme „Unterstützung für die lokale Entwicklung LEADER (CLLD)“ unter dem Schwerpunktbereich „Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten“ aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und des Landes Sachsen-Anhalt mit bis zu 75 v.H. der förderfähigen Kosten unterstützt.
Für die Sanierung wurde ein Instandsetzungskonzept erarbeitet, dazu wurden die Obere und Untere Denkmalbehörde beteiligt. Die Genehmigung nach § 14 Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt wurde erteilt.
Erforderliche Arbeiten für die Widerherstellung der Klusbrücke sind z.B. die Erneuerung verformter und zerfallener Bereiche der Brüstungsmauer, eine Mauerwerksinstandsetzung des übrigen Bereiches, der Einbau einer Überschüttung mit einem Rad- und Gehwegbelag und der Bau einer Absturzsicherung (Geländer). Diese Arbeiten erfordern aber auch einige Vorarbeiten, wie das Freilegen und die Einrüstung des Bauwerkes bzw. die Begradigung einiger Abschnitte des hinführenden ländlichen Weges zwischen Wahlitz und der Klusbrücke, da die Baufahrzeuge bis an die Baustelle fahren müssen. Die Ausschreibung ist bereits 2016 erfolgt. Die Arbeiten werden durch die Firma Steinmetzbetrieb Meussling aus Pretzien ab März 2017 bis voraussichtlich zum Sommer 2017 ausgeführt.


Das Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (IEK) der Stadt Gommern

Das IEK für das Gebiet der Einheitsgemeinde der Stadt Gommern wurde unter Mitwirkung der Ortschaften und in Zusammenarbeit der Verwaltung mit Vertretern der Fraktionen des Stadtrates als „Lenkungsgruppe“ im Entwurf erarbeitet.
Die Bevölkerung konnte in der Zeit vom 12. Juni 2015 bis 10. Juli 2015 mitwirken. In dieser Zeit lag der Entwurf des IEKs im Bauamt der Stadtverwaltung aus bzw. konnte es auf der Internetseite der Stadt Gommern eingesehen werden. Ebenfalls wurde in der Presse über das IEK informiert.
Auch die Behörden und Träger öffentlicher Belange wurden zur Stellungnahme aufgefordert.
Alle Stellungnahmen aus der öffentlichen Beteiligung wurden vom Planungsbüro ausgewertet und die Anregungen, Ergänzungen, Änderungen in den Entwurf eingearbeitet.
Die erarbeiteten Maßnahmen wurden im Handlungskonzept dargestellt und in einer Tabelle in drei Prioritätsstufen unterteilt aufgeführt. Diese Maßnahmen wurden in der Lenkungsgruppe abgestimmt.
Die so erarbeitete Endfassung wurde dem Stadtrat am 17.12.2015 zur Beschlussfassung vorgelegt. Das IEK wurde einstimmig vom Stadtrat in dieser Sitzung beschlossen.
Es wird in seiner beschlossenen Fassung nun auf der Internetseite der Stadt Gommern eingestellt, außerdem kann es im Bauamt, Platz des Friedens 10, Zimmer 4, eingesehen werden.


pdfIEK Gommern (8.92 MB)

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