Sonderöffnungszeiten für die Grünabfallsammelplätze

In der Einheitsgemeinde Stadt Gommern sind nach dem Sturm „Xavier“ zahlreiche Sturmschäden zu beseitigen.

Diesbezüglich öffnet die Stadt Gommern, die drei Grünabfallsammelplätze in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern (Magdeburger Straße in Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern -Vehlitz und Loburger Weg in Leitzkau) ab Dienstag, den 10. Oktober 2017 bis einschließlich Sonntag, den 15. Oktober 2017 täglich ab 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr.

Ab Montag, den 16. Oktober 2017 gelten dann wieder die regulären Öffnungszeiten.


Außensprechtag zum Schwerbehindertenrecht in Genthin

Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt führt zu Fragen des Schwerbehindertenrechts am 11. Oktober 2017 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Kreishaus Genthin / Raum 318 (Brandenburger Straße 100, 39307 Genthin) einen Außensprechtag durch.

Es werden dort Fragen zur Feststellung von Behinderungen und der Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen beantwortet. Außerdem können entsprechende Anträge gestellt und – soweit noch möglich – Schwerbehindertenausweise verlängert werden.

Schwerbehinderte, deren Ausweise abgelaufen sind und nicht mehr zu verlängern sind, müssen einen neuen Ausweis beantragen. Hierzu ist neben der Vorlage des alten Ausweises die Abgabe eines farbigen Passbildes notwendig. Die Neuausstellung des Ausweises vor Ort ist nicht möglich, da der neue Schwerbehindertenausweis nur noch als Identifikationskarte im Scheckkartenformat ausgestellt wird.

Zudem werden beim Sprechtag Anträge auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz, dem Opferentschädigungsgesetz, dem Soldaten-versorgungsgesetz, dem Zivildienstgesetz, dem Infektionsschutzgesetz und dem Häftlingshilfegesetz sowie dem Strafrechtlichen und Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetz entgegengenommen.

Burg, 2. Oktober 2017


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Anbau des 2.Rettungsweges und Einbau eines Treppenlifts zum Bürgerraum/Versammlungsraum der Stadt Gommern im OG der FFW Nedlitz

Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung einer Zuwendung zur Förderung der Umsetzung sowie über die Verfahrensgrundsätze von LEADER und CLLD in Sachsen-Anhalt, Abschnitt 2, Teil B, Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der lokalen Entwicklungsstrategin (LEADER)

Vorhaben: „Anbau des 2.Rettungsweges und Einbau eines Treppenlifts zum Bürgerraum/Versammlungsraum der Stadt Gommern im OG der FFW Nedlitz “

In der Ortschaft Nedlitz, Hauptstraße 9a befindet sich die FFW. Im Obergeschoss gibt es einen Versammlungsraum incl. Büro, Küche und WC. Dieser Versammlungsraum wurde für die FFW errichtet, wird aber jetzt auch von den ortsansässigen Vereinen, der Verwaltung (Sitz des Ortsbürgermeisters, Versammlungsraum des Ortschaftsrates) als Wahllokal und von den Bürgern genutzt. Der Versammlungsraum ist Treffpunkt und Begegnungsstätte in der Ortschaft für Veranstaltungen (Versammlungen, Wahlen und Feierlichkeiten der FFW, der Vereine sowie für Rentnernachmittage).

Um das Miteinander der Generationen im ländlichen Raum sowie die dörfliche Gemeinschaft zu erhalten und zu unterstützen, ist es erforderlich die Nutzung des Versammlungsraumes zu optimieren, so das ältere Menschen diesen Raum auch weiterhin nutzen können. Mit der Bereitstellung des Versammlungsraumes werden in der Ortschaft Nedlitz Voraussetzungen für den Zusammenhalt der Generationen geschaffen.

Die älteren Bürger sind sehr daran interessiert, dass der Lift errichtet wird.
Unser Ziel ist es, dass die älteren Bürger möglichst lange in ihrem gewohnten Wohnumfeld bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Durch die Sicherung der vorhandenen Infrastruktur durch den Anbau einer Außentreppe als 2.Rettungsweg und dem Einbau eines Treppenliftes wird die Nutzung und Erreichbarkeit des Versammlungsraumes, gewährleistet.
Mit der Bereitstellung von Räumlichkeiten wird die öffentliche Daseinsfürsorge in der Ortschaft Nedlitz unterstützt.
Die Baugenehmigung für die Nutzungsänderung des Versammlungsraumes zum Bürgerraum mit Einbau Lift und Anbau Außentreppe wurde am 05.02.2016 erteilt. Seit Anfang September 2017 liegt der Zuwendungsbescheid vor.
Mit der Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung einer Zuwendung zur Förderung der Umsetzung sowie über die Verfahrensgrundsätze von LEADER und CLLD in Sachsen-Anhalt, Abschnitt 2, Teil B, Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der lokalen Entwicklungsstrategin (LEADER) kann die Stadt Gommern diese Baumaßnahe durchführen.


Ausweisung der NATURA 2000-Gebiete mittels Landesverordnung (N2000-LVO LSA) –
Auslegung des Verordnungsentwurfes

Die Unterschutzstellung der NATURA 2000-Gebiete in Sachsen-Anhalt nach § 32 Abs. 4 BNatSchG i. V. m. § 23 Abs. 2 NatSchG LSA und § 15 Abs. 4 NatSchG LSA geschieht mit einem öffentlichen Beteiligungsverfahren. Verfahrensführer ist das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt (Obere Naturschutzbehörde).

Der Verordnungsentwurf, einschließlich der Anlagen und der dazugehörigen Karten, liegt vom 4. Oktober 2017 bis einschließlich 4. Dezember 2017 während der Sprechzeiten in der Stadtverwaltung Gommern, Bauamt, Zimmer 4, 39245 Gommern zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Sprechzeiten

Montag: 9:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:30 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: geschlossen

Außerhalb der Sprechzeit nach telefonischer Vereinbarung (039200/ 7789-31 oder 7789-27).

Zur gleichen Zeit liegen die Unterlagen bei der Oberen Naturschutzbehörde des Landesverwaltungsamtes, Zimmer 95, Dessauer Straße 70, 06118 Halle (Saale) zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag : 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis15:00 Uhr
Freitag : 8:00 bis 12:00 Uhr

Während dieser Zeiten kann jedermann bei der Stadtverwaltung Gommern oder der Oberen Naturschutzbehörde Bedenken und Anregungen (Einwendungen) als Stellungnahme schriftlich oder zur Niederschrift vorbringen.

Unter der Internetadresse www.online-beteiligung.de/natura-lsa wird vom 4. Oktober 2017 bis 4. Dezember 2017 ein zusätzlicher Online-Service angeboten. Hierbei können alle Dokumente des Verordnungsentwurfes online eingesehen und Einwendungen ebenfalls digital und somit papierlos abgegeben werden. Das Landesverwaltungsamt empfiehlt diesen Service zu nutzen.


Flächennutzungsplan Stadt Gommern

Der Stadtrat der Stadt Gommern hat in der Stadtratssitzung am 21.09.2016 den ersten gemeinsamen Flächennutzungsplan (FNP) der Einheitsgemeinde Stadt Gommern beschlossen. Der FNP der Stadt Gommern wurde durch das Landesverwaltungsamt am 24.01.2017 genehmigt. Die Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt Nr. 7 des Landkreises Jerichower Land am 28.02.2017. Seit dem 28.02.2017 ist der FNP der Stadt Gommern somit rechtswirksam.

Der Flächennutzungsplan ist auf der Internetseite der Stadt Gommern /Bürger und Verwaltung/ Bauleitplanung veröffentlicht.


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In Dannigkow/Kressow wird die „Ruine“ an der B184 abgerissen

Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014-2020 im Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt (RELE 2014-2020)

An der B184 liegt der Ortsteil Kressow. Auf einem Grundstück der Gemeinde befindet sich ein Gebäude, welches in einem baulich sehr schlechten Zustand ist. Diese Ruine soll abgerissen werden. Als Sicherungsmaßnahme und zur Aufwertung und Revitalisierung innerörtlicher Bereiche ist der Abbruch dieses baufälligen Gebäudes erforderlich.

Durch die Verbreiterung der B184 sollen zur Verkehrssicherheit der Fahrgäste auch die beiden Haltestellen von der B184 in den Ortsteil Kressow verlegt werden. Eine Buswendeschleife soll das Ein- und Ausfahren der Busse erleichtern. Dazu ist es erforderlich eine Teilfläche des Grundstückes, auf dem sich die Ruine befindet, für die Errichtung des Wartehäuschens einschließlich Wartefläche, zur Verfügung zu stellen. Die durch den Abriss entstandenen und entsiegelten Flächen werden Begrünt (Rasen und Anpflanzungen).

Dies und die Errichtung der Zufahrtsstraße mit Buswendeschleife werden das Ortsbild erheblich aufwerten.

Ohne die Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014-2020 im Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt (RELE 2014-2020), könnten die Abrissarbeiten nicht durchgeführt werden.


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In Menz wird das alte Kita Gebäude abgerissen

Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014-2020 im Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt (RELE 2014-2020)

Auf dem Grundstück Mühlberg 15 a in Menz befindet sich das derzeit genutzte KITA-Gebäude das zur Wendezeit errichtet wurde und das alte KITA-Gebäude, welches nicht genutzt wird. Vom baulichen Zustand her ist ein Abriss des alten KITA-Gebäudes dringend erforderlich. Durch die Sicherungsmaßnahmen ist die Freiraumfläche für den Kindergartenbetrieb eingeschränkt.

Das KITA-Grundstück ist waldähnlich bewachsen. Als Spielplatz- und Aufenthaltsfläche stehen nur geringe Bereiche ohne Baumbewuchs zur Verfügung. Mit dem Abriss des alten KITA-Gebäudes wird die Spielplatz- und Aufenthaltsfläche für die Kinder vergrößert und verbessert.

Für die Abrissarbeiten muss Baufreiheit und eine Baustraße geschaffen werden, um den Abtransport des Abrissgutes zu gewährleisten. Die Baustraße wird nach Beendigung der Arbeiten wieder zurückgebaut.

Die entsiegelte Fläche wird nach Fertigstellung der Arbeiten als Spielplatz- und Aufenthaltsfläche genutzt, dazu wird die Fläche mir Erdreich aufgefüllt und mit Gehölzen und Stauden bepflanzt. Es werden auch 2 Bänke aufgestellt. Die genaue Erarbeitung der Gestaltung der Fläche soll durch die Kinder und Erzieher der KITA erfolgen.

Ohne die Förderung der Maßnahme nach der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung in der EU-Förderperiode 2014-2020 im Gebiet des Landes Sachsen-Anhalt (RELE 2014-2020), könnte die Abrissarbeiten nicht durchgeführt werden.

Mit der weiteren Verbesserung der Bedingungen im Umfeld der KITA wird die dörfliche Gemeinschaft erhalten und das Miteinander der Generationen gefördert. Junge Familien bleiben im Dorf und der Erhalt der KITA in Menz bleibt gesichert.


Probealarm im Landkreis Jerichower Land

Am 22. August 2017 testet der Brand- und Katastrophenschutz erneut die Sirenenanlagen im Landkreis. Punkt 11 Uhr werden alle 131 Sirenen im Jerichower Land ausgelöst. Neben der technischen Überprüfung soll der jährliche Probealarm vorrangig die Bevölkerung an die Bedeutung des Signals erinnern.

Die Sirenenanlagen werden im Landkreis bei großen Schadensereignissen und Gefahrenlagen eingesetzt. Dies können zum Beispiel Überschwemmungen durch Deichbrüche oder Freisetzungen von chemischen Stoffen in großem Maße sein. Zusätzlich werden dann die entsprechenden Warndurchsagen mit Sicherheits- und Verhaltenshinweisen über Einsatzfahrzeuge abgegeben sowie über die Medien, die Internetseite des Landkreises und die sozialen Netzwerke kommuniziert.

Wenn der auf- und abschwellende Heulton im Ernstfall ertönt, sollte man in erster Linie Ruhe bewahren, die Wohnung oder andere Gebäude aufzusuchen, die Fenster und Türen schließen und sich über die amtlichen Gefahrendurchsagen informieren. Weitere Hinweise sowie Hörproben der unterschiedlichen Sirenensignale können unter http://www.lkjl.de/de/sirenenalarm-warnung-der-bevoelkerung.html abgerufen werden.


pdfPressemitteilung Probealarm (277.13 kB)

Sturmtief „Paul“

Am 22.06.2017 hat uns um ca. 14.15 Uhr das Sturmtief „Paul“ mit voller Kraft getroffen. Innerhalb von einer viertel Stunde sind in der gesamten Einheitsgemeinde Bäume entwurzelt wurden, Dächer abgedeckt und viele weitere Schäden zu verzeichnen gewesen. Insbesondere den Naherholungsbereich in Dannigkow, Plötzky-Pretzien sowie Prödel hat es strak getroffen. Es grenzte an ein Wunder, dass es zu keinen schwerwiegenden Verletzten kam. Nach dem Sturm haben insbesondere alle zwölf Ortsfeuerwehren über 1.000 Einsatzstunden geleistet. Viele freiwillige Helfer haben mit angefasst, um Wege und Schadstellen zu beräumen. Die Mitarbeiter der Verwaltung und insbesondere des Bauhofes waren ständig im Einsatz.
Ich möchte mich bei allen Helferinnen und Helfern bedanken für die gute Zusammenarbeit und gewährte Hilfe. Ebenfalls danke ich für das Verständnis, dass auf Grund von Gefahrensituationen einige Bereiche, wie Friedhöfe oder Parkanlagen gesperrt werden mussten. Wir werden noch einige Zeit mit den Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Wir gehen derzeit von einem Schaden von mindestens 80.000,00 € aus, der den sehr angespannten Haushalt der Stadt zusätzlich belasten wird.


Sommerfest am Plattensee in Dannigkow

Am Wochenende vom 15.07.2017-16.07.2017 findet am Plattensee in Dannigkow das Sommerfest statt. Mehr Informationen entnehmen Sie dem Veranstaltungsplakat.

NE Sommerfest Plakat


Ersatzneubau der Schäferbrücke über die Ehle in Vogelsang

Als eine der letzten Maßnahmen zur Hochwasserschadensbeseitigung 2013 erfolgt der Ersatzneubau der Schäferbrücke bei Vogelsang. Durch das Hochwasser 2013 wurde diese Brücke so beschädigt, dass ein Ersatzneubau erfolgen muss. Zwischenzeitlich wurden die Aufträge für das 420.000,00 € Projekt vergeben, so dass voraussichtlich am 17.07.2017 mit dem Bau begonnen wird. Die Bauzeit wird ca. 4 Monate betragen. Eine Behelfsbrücke für Radfahrer, Fußgänger und Land- und Forstwirtschaft wird für die Bauzeit errichtet. Bei Hochwasser wird diese entfernt, sodass ein Umfahren bzw. Umgehen der Baustelle nicht mehr möglich ist. Diese Maßnahme wird zu 100% aus dem Hochwasserschadensbeseitigungsfond gefördert.


Pressemitteilung Grünschnittsammelplätze

Die Grünschnittsammelplätze in der Einheitsgemeinde Stadt Gommern (Magdeburger Straße in Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz und Loburger Weg in Leitzkau) sind noch bis zum Sonntag, dem 09. Juli 2017, täglich ab 9.00 Uhr geöffnet.

Ab Montag, dem 10. Juli 2017, gelten die regulären Öffnungszeiten:

Gommern, Magdeburger Straße
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Gommern, Kompostierungsanlage B 246a Gommern - Vehlitz
Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr und Freitag 13.00 – 16.00 Uhr

Leitzkau, Loburger Weg
Mittwoch 13.00 – 16.00 Uhr und Sonnabend 09.00 – 12.00 Uhr

Grünschnitt kann außerhalb der vorgenannten Zeiten auch in der Kleinannahmestelle der Abfallwirtschaftsgesellschaft Jerichower Land mbH, Gewerbegebiet Magdeburger Straße, 39291 Ziepel, abgegeben werden. Zu beachten sind hierbei die geänderten Öffnungszeiten der Kleinannahmestelle in Ziepel:

April - November
Dienstag – Freitag: 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 Uhr – 15.00 Uhr


Lärmaktionsplanung des Eisenbahnbundesamtes

Ankündigung zur Öffentlichkeitsbeteiligung ab 30.06.2017 bis 25.08.2017

Gemäß § 47a-f Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) erstellt das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes.

Unter der Adresse: www.laermaktionsplanung-schiene.de ist die Informationsplattform des EBA zur Lärmaktionsplanung im Internet erreichbar.

Am 30.06.2017 wird im Rahmen dieser Lärmaktionsplanung die erste Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen. Bis 25.08.2017 können alle Bürger Hinweise zur Lärmaktionsplanung des EBA geben.

Der vom EBA hierfür vorbereitete Fragebogen kann vom 30.06.2017 an über die oben angegebene Internetadresse heruntergeladen werden.

Fragen können an das EBA unter : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder postalisch unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“:

Eisenbahn-Bundesamt
Heinemannstraße 6
53175 Bonn

oder

unter der Telefonnummer: 0228-98260

gerichtet werden.

Danach wird der Lärmaktionsplan (Teil A) erarbeitet und voraussichtlich zum Jahresbeginn 2018 auf der Seite des Eisenbahn-Bundesamtes veröffentlicht.
Die 2. Öffentlichkeitsbeteiligung soll vom 24.01.2018 bis 07.03.2018 erfolgen.


pdfLärmaktionsplanung des Eisenbahnbundesamtes.pdf (65.6 kB)

Sanierung der Straßenbeleuchtung mit LED-Leuchten in der Einheitsgemeinde Gommern

Das Klimaschutzprojekt wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert.

Die Stadt Gommern hat auf Basis eines Beleuchtungskonzeptes Fördermittel zur lichttechnischen und energetischen Sanierung der vorhandenen Beleuchtungsanlagen beantragt.

Im Rahmen der Sanierung wurden bestehende Beleuchtungsanlagen in verschiedenen Orten der Einheitsgemeinde durch neue LED- Leuchten saniert. Im Rahmen der Förderung wurden Beleuchtungsanlagen der Orte Bahnhof Büden, Hohenlochau, Kressow, Pöthen und Teile der Orte in Menz und Gommern bearbeitet.

In den Anliegerstraßen der Orte vorhandene Beleuchtungsanlagen (Kabel, Maste und Leuchten) wurden vor ca. 25 Jahren errichtet und sukzessive bei Bedarf ergänzt. Aufgrund des damals hohen Sanierungsbedarfes und knapper öffentlicher Kassen kamen billige Leuchten zum Einsatz. Diese waren überwiegend mit Leuchtmitteln weißer Lichtfarbe bestückt. Aus energetischen und umweltschutztechnischen Gründen ist der Einsatz dieser Quecksilberhochdruckdampflampen (HQL) in der EU verboten. Lampen und Leuchten werden nicht mehr hergestellt. Ausgewählt wurden anhand der in europäischen Beleuchtungsnormen vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken überspannungsgeschützte LED- Leuchten mit 10 Jahren Herstellergarantie. Durch Austausch der vorhandenen gegen LED- Leuchten wurde der Energiebedarf bei mindestens gleicher Beleuchtungsstärke auf (20 bis 25)% gesenkt. Gleichzeitig wurde die Lichtverschmutzung der Umwelt herabgesetzt, weil Licht nicht mehr in den oberen Halbraum (Atmosphäre) abgestrahlt wird.

Technisch überarbeitet, aber nicht gefördert, wurden die Schaltstellen sowie im Rahmen der Instandhaltung, Kabelfehler.


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